There is No Cultural Identity

The title of this work is inspired by the book of the French philosopher and sinologist François Jullien.
This work presents three vessels that engage with the classical forms of Minoan pottery. However, they are made from self-produced Viennese clay – Viennese earth – and are decorated with traditional Weinviertel motifs. This creates a productive tension between various cultural elements: on the one hand, the Minoan form; on the other, the locally rooted material and decoration. According to François Jullien, this tension – where none of the components is prioritized over the others, but all interdependently influence each other – generates a particular intensity and dynamism.
When cultures are understood as shared resources that do not belong exclusively to anyone but are accessible to all, the notion of a fixed cultural identity loses significance. It only takes someone to make the effort to excavate and make these resources visible.

**The Applied Aspect in the Work**
The vessels serve a practical function as cooling vessels and were created as part of the *Biocool* research project (FFG2021) as an artistic side project. On hot days, they can be filled with water. The evaporation on the surface significantly lowers the surrounding temperature. This principle of natural cooling has already been applied in Arab countries like Egypt or Iraq. The so-called *Malqafs* – window extensions with water-filled clay vessels – utilized evaporation to guide cool air into the interior spaces.

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Artist talk – Tonhalle Wien

SASCHA ALEXANDRA ZAITSEVA: KERAMIK IN AKTION – ZWISCHEN KUNST UND HANDWERK, ZWISCHEN HANDELN UND KONTEMPLATION

MO, 10.6.2024
19:00 – 21:00 Uhr
Neulinggasse 26
1030 Wien

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Black Lutrophoros

Black Lutrophorus, Steinzeug engobiert, 180cm x 80cm x 80cm, 2021

Black Lutrophoros ist das Ergebnis der Auseinandersetzung mit den Proportionsverhältnissen keramischer Gefäße der antiken Griechischen Tradition. Dabei wurde eine gewöhnlich kleine Form um das sechsfache vergrößert.

Passion of CMYC

Passin of CMYC, 2022, Keramik engobiert, Plastikgarnspulen, Betonsockeln, Miriam Laussegger / Sascha Zaitseva

Kategorien wie CMYK ziehen eine klare begriffliche Grenze, welche die Realität verankert und Identitäten festsetzt. Sie bieten Sicherheit durch eine begriffliche Zuordenbarkeit auf Kosten des Ambigen und des Lebendigen. Was passiert, wenn die Hand ins Spiel kommt – als Gegenspielerin zu der maschinellen Geradlinigkeit – wenn die Leidenschaft, das Spielen mit dem eingefassten Realen, den Formen, dem Material und den Farben den Raum für die Ambiguität öffnet und die Dinge sich der Starre der Kategorie entziehen?

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Not specified object

2022 Keramik, Aluflachband Miriam Laussegger/Sascha Zaitseva

In der Arbeit not specified object führt die formale Auseinandersetzung mit den Verhältnissen zwischen Linien, Formen, Flächen und Oberflächenbeschaffenheit zu einer Skulptur, die sich in ihrer Zartheit als Form im Raum positioniert.

Die Spannung des industriell gefertigten Aluminiumbandes steht einerseits im Kontrast zu den Hand geschaffenen Keramikteilen, wobei diese von den Formen auch gehalten und in Position gebracht werden. Die keramischen Formen sind Zitate der antiken minoischen Keramiken, diese werden wieder aufgenommen und in ihrer Form und Bedeutung „verschoben“ und bleiben dennoch sowie ihre Vorbilder keiner Funktion zuordenbar.

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Elementare Gefäße. Zwischen Gebrauch und Kontemplation: eine andere Erzählung der Moderne

Symposium: 15. September 2023 im Mies van der Rohe Haus

Vortragende: Albert Kirchengast, Wita Noack, Nina Wiedemeyer, Günter Figal, Joachim Hahn, Thomas Hasler, Roger Boltshauser, Sascha Alexandra Zaitseva, Christian Ruschitzka

Michael Wesely, 1937/2023, Stilleben (28.3.–11.4.2023), aus der Serie »Doubleday«

https://www.miesvanderrohehaus.de/2023-zwischen-gebrauch-und-kontemplation/symposien/

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Pride and Prejudice. Art & Craft – A Love Story

Die Ausstellung Pride and Prejudice, Art and Craft – A Love Story im Heiligenkreuzerhof ist als poetische Erzählung konzipiert, die Werke der bildenden Kunst gleichberechtigt neben jene der angewandten Künste stellt, um die Zwischenräume der Disziplinen auszuloten.

Ausstellungseröffnung
31. Mai 2023 – 19:00
Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof,
Schönlaterngasse 5 / Grashofgasse 3, 1010 Wien

Tagung zur Ausstellung
14. Juni 2023 – 14:00
Angewandte, HS 1, Erdgeschoß,
vis-à-vis Keramikstudio,
Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Ausstellungsdauer
01. Juni 2023 – 29. Juli 2023
Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof,
Schönlaterngasse 5 / Grashofgasse 3, 1010 Wien

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